
Das letzte Konferenzplenum zur Zukunft Europas vom 29./30. April einigte sich auf 49 detaillierte Vorschläge zu einem breiten Themenspektrum — von Klimawandel über Gesundheit und Migration bis hin zur EU in der Welt. Vorausgegangen war eine ganzjährige außerordentliche Reihe europaweiter Diskussionen, Beratungen und Kooperationen von Bürgerinnen und Bürgern zur Frage, in was für einem Europa sie leben möchten.
Als Ko-Vorsitzende der Konferenz trat die für Demokratie und Demografie zuständige Vizepräsidentin Dubravka Šuica federführend für die Kommission in Erscheinung. Sie erklärte: „Unsere engagierten und inspirierenden Bürgerinnen und Bürger haben uns gezeigt, in welche Richtung es gehen soll. Es ist nun Aufgabe der EU-Organe, für die Umsetzung zu sorgen.“
Nächste Schritte
Die Konferenz zur Zukunft Europas endet offiziell am 9. Mai – dem Europatag – in Straßburg, wenn die Ko-Vorsitzenden des Exekutivausschusses den Spitzen des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission einen Abschlussbericht mit diesen Vorschlägen vorlegen. Innerhalb ihrer Zuständigkeitsbereiche prüfen die drei Organe dann, wie diese Vorschläge unter Einhaltung der Verträge konkret umgesetzt werden können.
Weitere Informationen
- Konferenz zur Zukunft Europas (#CoFoE)
- Mehrsprachige Online-Plattform
- Auszüge aus den Debatten des Konferenzplenums von Freitag und Samstag sind auf EbS verfügbar
Einzelheiten
- Datum der Veröffentlichung
- 2 Mai 2022
- Autor
- Vertretung in Belgien